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Rasseeinteilung

Einteilung der Rassen

Die über 400 anerkannte und stabile Hunderassen werden nach der belgischen Fédération Cynologique Internationale (FCI) in vier Kategorien eingeteilt:

  1. Schäfer-, Schutz-, Wach- und Gebrauchshunde
  2. Jagdhunde
  3. Schoß- und Begleithunde
  4. Windhunde

Jagdhunde:

Die Jagd war sicher die erste und wichtigste Aufgabe der domestizierten Wölfe.
Man nutzte den natürlichen Jagdinstinkt der Hunde für die eigene Jagd aus.
Je nach Wild, waren aber unterschiedliche Eigenschaften der Hund erforderlich.
So waren für die Jagd von großem Wild große und ausdauernde Hunde nötig.
Für mittleres und flinkes Kleinwild wurden mittelgroße Hunde bevorzugt. Zu deren Eigenschaften musste jedoch neben Ausdauer auch ein gewisses Maß an Kraft  und Mut gehören, da gerade verletztes Wild sehr aggressiv reagieren kann.
Für Wild das sich in unterirdische Höhlen zurückzog waren kurzbeinige Hunde nötig, die einen gewissen Eigensinn besitzen.

Schäfer-, Schutz-, Wach- und Gebrauchshunde

Eine weitere Einsatzmöglichkeit des Hundes ist das Beschützen. Dieses kann im Zusammenhalten und Treiben von Viehherden oder im Bewachen von Besitzer und dessen Habe sich zeigen.

Begleithunde

Begleithunde sind Hunde, die man mitnimmt, wenn man das Haus verlässt. Zu dieser Rubrik gehören Hunderassen aus den beiden anderen Kategorien.

Windhunde:

Dieser Begriff umfasst eine Anzahl von Rassen, deren Ahnen einst zur Wildhetze verwendet wurden, wie sie besonders befähigt sind, eine große Schnelligkeit zu entwickeln. Im Gegensatz zu den Laufhunden jagen sie nicht auf Spur, sondern nur beim Anblick von Wild (Sicht). Auffallen ist bei ihnen der lange schmale Kopf und die Feinheit der Gliedmaßen.

Die meisten Hundefreunde suchen jedoch einen Hund, der keine bestimmte Aufgabe übernehmen muss. Er soll "nur" Freund sein. Für diese Hundeliebhaber stehen 400 Hunderassen und unzählige liebenswürdige Mischlinge zur Auswahl.