| Beschreibung: |
Diese Rasse gehört zu den Bichons, nahen Verwandten der Pudel,
und anderen Abkömmlinge des Barbet. Seit dem Altertum die bevorzugten Lieblinge der
Damenwelt. Nach der Beschaffenheit des Haarkleides werden verschiedene Varietäten
unterschieden (Malteser, Bichon ä poil frisé und Havaneser).
Da der Bichon ä poil frisé von Matrosen im 14. Jahrhundert nach
Teneriffa gebracht wurde, wird der auch als Teneriffa-Hund bezeichnet |
| Größe: |
| Rüde/Hündin: |
25 bis 28 cm (sollte nicht größer als 30 cm sein) |
| Gewicht |
5 bis 8 kg |
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| Kopf: |
Der Schädel ist länger als der Fang; der Kopf steht in
Harmonie zum Körper. Der Nasenspiegel ist abgerundet, schwarz,
feinkörnig und glänzend. Die Lefzen dünn, ziemlich trocken, wenn auch
weniger als beim Schipperke. Sie reichen gerade soweit herab, dass die
Unterlefze bedeckt wird; nie schwere oder hängende Lefzen; sie sind bis
zum Lippenwinkel normal schwarz pigmentiert; die Unterlefze darf weder
schwer noch sichtbar noch schlaff sein; bei geschlossenem Fang darf sie
die Schleimhaut nicht sehen lassen. Der Bichon hat ein normales Gebiss,
das heißt, die Schneidezähne des Unterkiefers stehen unmittelbar gegen
und hinter der Spitze der Zähne des Oberkiefers. Der Fang darf weder dick
noch schwer, aber auch nicht zusammengekniffen sein; die Wangen sind flach
und nicht sehr muskulös. Der Stop ist wenig ausgeprägt, die Rinne
zwischen den Augenbrauenbogen wenig sichtbar. Die dunklen Augen werden von
möglichst dunklen Lidern gesäumt und sind von eher runder Form, nicht
mandelförmig; sie sind nicht schräggestellt; lebhaft, nicht zu groß und
lassen kein weiß sichtbar werden. Sie sind weder groß hoch vorstehend
wie beim Brüsseler Griffon und beim Pekingesen; keine vorspringende
Augenhöhle; der Augapfel darf nicht übertrieben hervortreten. Der Schädel
fühlt sich eher flach an, obwohl ihn die Haarpracht rund erscheinen lässt.
Der Bichon hat Hängeohren, reich mit langem und fein gekräuseltem Haar
bedeckt; wird die Aufmerksamkeit des Hundes erweckt, so sind sie eher nach
vorn gerichtet, aber so, dass der vordere Rand den Schädel berührt und
nicht schräg absteht; der Ohrknorpel darf nicht bis zum Nasenspiegel
reichen wie beim Pudel, sondern muss auf halber Fanglänge enden. Sie sind
eben weit weniger breit und dünner als bei dieser Rasse |
| Hals: |
Der Hals ist lang und wird hoch getragen. Er ist rund und
nahe am Schädel dünn; er wird dann allmählich breiter, um sich übergangslos
in die Schultern zu fügen. Seine Länge entspricht etwa einem Drittel der
Körperlänge (11 cm auf 33 cm bei einem 27 cm großen Hund), wenn man
dabei die Stelle, wo die Schulterspitzen gegen den Widerrist stehen als
Bezugspunkt nimmt. |
| Schulter: |
Die Schulter steht ziemlich schräg; sie tritt nicht hervor;
sie scheint von gleicher Länge zu sein wie der Oberarm, etwa 10 cm;
letzterer steht nicht vom Körper ab, insbesondere ist der Ellbogen nicht
ausgedreht. |
| Läufe: |
Von vorn besehen sind die Läufe gerade, gut im Lot und von
feinem Knochenbau; die Fessel ist kurz und, von vorn betrachtet, gerade;
im Profil besehen ist sie ganz leicht geneigt. Die Nägel sind
vorzugsweise schwarz; allerdings ist diese ideale Farbe schwer zu
erreichen. |
| Brust: |
Die Brust ist gut entwickelt, das Brustbein ausgeprägt, die
falschen Rippen gerundet und nicht schroff abbrechend. Der Brustkasten hat
in der Waagrechten eine ziemlich große Länge. |
| Flanken: |
Die Flanken sind gut zum Bauch aufgezogen; die Haut ist dort
dünn und nicht lose; dies verleiht ein ziemlich windhundartiges Aussehen. |
| Lende |
Die Lende ist breit und muskulös, leicht gewölbt. Das
Becken ist breit, die Kruppe leicht abgerundet; die Rute ist etwas tiefer
unterhalb der Rückenlinie angesetzt als beim Pudel |
| Oberschenkel |
Die Oberschenkel sind breit und gut bemuskelt; gut schräg
gestellt; das Sprunggelenk ist ebenfalls stärker gewinkelt als beim
Pudel; der Fuß ist sehnig. |
| Rute: |
Gewöhnlich wird die Rute hoch getragen und anmutig über
den Rücken gebogen; ohne einzurollen liegt sie in der Ebene der Wirbelsäule;
sie ist nicht kupiert und sie darf den Rücken nicht berühren; allerdings
kann der Haarbehang auf den Rücken herabfallen. |
| Pigmentierung |
Unter dem weißen Haar vorzugsweise dunkel pigmentiert; die
Geschlechtsteile sind von schwarzer, bläulicher oder gelbgrauer
Hautfarbe. |
| Fell: |
Das Haar ist dünn, seidig und korkenzieherartig. Es fällt
sehr locker, dem Fell der Mongolenziege ähnlich. Es ist weder schlicht
noch verflochten und erreicht 7 bis 10 cm Länge. |
| Farbe: |
rein weiß - beige, kleine Abzeichen sind bis ca. 18 Monate
erlaubt |
| Pflege: |
Das Fell muss regelmäßig in Form geschnitten werden.
Es benötigt sehr viel Pflege |
| Futterbedarf: |
geringer Futterbedarf |
| Platzbedarf |
geringer Platzbedarf |
| Auslauf: |
normaler Auslauf genügt vollkommen |
| Charakter: |
sehr zärtlich und anhänglich, gehorsam, temperamentvoll,
lustig, fröhlich |
| Züchter: |
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