Rottweiler
| Beschreibung: |
Der Rottweiler zählt zu den ältesten Hunderassen.
Schon bei den Römern wurde er als Hüte- und Treiberhund gehalten. Mit
den römischen Legionären kamen sie über die Alpen und vermischten sich
im Raum um Rottweil mit den einheimischen Hunden. Hier bewachte und trieb
er nun Großviehherden und erhielt von der Stadt Rottweil den Namen: Rottweiler
Metzgerhund.
Die Metzger züchteten diesen Hundeschlag nur auf Leistung, so entstand
ein mit der Zeit ein hervorragender Hüte- und Treiberhund, der auch als
Zughund Verwendung fand.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er für den Dienst bei der Polizei
entdeckt, wo er seit 1910 offiziell als Polizeihund anerkannt ist. |
| Größe: |
| Rüde: |
61 bis 68 cm (ca. 50 kg) |
| Hündin: |
56 bis 63 cm (ca. 42 kg) |
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| Körperbau |
Der Rottweiler ist ein mittelgroßer bis großer, stämmiger
Hund, weder plump noch leicht, nicht hochläufig oder windig. Seine im
richtigen Verhältnis stehende, gedrungene und kräftige Gestalt lässt
auf große Kraft, Wendigkeit und Ausdauer schließen. Dabei soll das Maß
der Rumpflänge, gemessen von der Spitze des Brustbeins bis zum Sitzbeinhöcker,
dasjenige der Widerristhöhe höchstens um 15 % überschreiten.
Der Rottweiler hat einen geraden, kräftigen Rücken, die Lenden sind
kurz, kräftig und tief. die Kruppe sollte bei dieser Rasse breit, von
mittlerer Länge in leichter Rundung verlaufend, weder gerade noch stark
abfallend sein. Die Brust ist geräumig, breit und tief (ca. 50% der
Widerristhöhe), mit gut entwickelter Vorbrust und gut gewölbten Rippen.
Die Flanken sind nicht aufgezogen. |
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Kopf:
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Der Schädel ist mittellang, zwischen den Ohren
breit, in der Stirnlinie, seitlich gesehen, mäßig gewölbt.
Hinterhauptstachel ist gut entwickelt, ohne stark hervorzutreten.
Der Stirnabsatz ist ausgeprägt.
Die Nasenkuppe der Rottweiler ist gut ausgebildet und eher breit als rund.
Die Öffnungen sind verhältnismäßig groß und immer schwarz
Der Fang sollte im Verhältnis zum Oberkopf weder gestreckt noch verkürzt
wirken. Der Nasenrücken ist gerade, mit breitem Ansatz und mäßiger Verjüngung.
Die Lefzen sind schwarz, fest anliegend, die Lefzenwinkel geschlossen. Die
Zahnleiste sollte möglichst dunkel sein.
Rottweiler haben Kräftige, breite Ober- und Unterkiefer. Die Zähne sind
stark und vollständig (42 Zähne); die oberen Schneidezähne greifen
scherenartig über die des Unterkiefers.
Der Jochbogen ist ausgeprägt.
Die Augen von Rottweiler sind mittelgroß, mandelförmig, von tiefbrauner
Farbe. Die Lider liegen gut an.
Die Ohren sind mittelgroß, hängend, dreieckig, weit voneinanderstehend
und hoch angesetzt. Der Oberkopf erscheint bei nach vorn gelegten, gut
anliegenden Ohren verbreitert. |
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Hals:
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Dieser ist kräftig, mäßig lang, gut bemuskelt, mit
leicht gewölbter Nackenlinie, trocken, ohne Wamme oder lose Kehlhaut.
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Rute:
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Naturbelassen, waagrecht in Verlängerung der Rückenlinie,
im Ruhezustand auch hängend
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| Gliedmaßen: |
Die Vorderläufe sind von vorn gesehen gerade
und nicht eng gestellt. Die Unterschenkel stehen, seitlich gesehen,
gerade. Die Neigung des Schulterblattes zur Waagerechten ist etwa 45 Grad.
Die Schultern sind gut gelagert, die Oberarme liegen gut am Rumpf an. Der
Unterarm ist kräftig entwickelt und bemuskelt. Der Vordermittelfuß
sollte leicht federnd, nicht steil und kräftig sein. Die Vorderpfoten
sind rund, die Zehen liegen eng an und sind gewölbt; Die Ballen sind
hart; die Krallen kurz, schwarz und stark. Die Hinterläufe sind von
hinten gesehen gerade und nicht eng gestellt. Im zwanglosen Stand bilden
Oberschenkel zum Hüftbein, Oberschenkel zum Unterschenkel und
Unterschenkel zum Mittelfuß einen stumpfen Winkel. Der Oberschenkel der
Hinterläufe ist mäßig lang, breit und stark bemuskelt, der
Unterschenkel lang kräftig, sehnig und breit bemuskelt. Die Sprunggelenke
sind kraftvoll, gut gewinkelt, nicht steil. Die Hinterpfoten sind etwas
länger als die Vorderpfoten; Die Zehen sind stark, ebenso eng
aneinanderliegend und gewölbt. |
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Gangwerk:
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Der Rottweiler ist ein Traber. Der Rücken bleibt fest
und relativ ruhig. Der Ablauf der Bewegung ist harmonisch, sicher,
kraftvoll und ungehemmt, bei guter Schrittweite.
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Haut:
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Die Kopfhaut liegt überall straff an und darf bei
hoher Aufmerksamkeit leichte Stirnfalten bilden.
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| Fell: |
Bestehend aus Deckhaar und Unterwolle = Stockhaar. Deckhaar
mittellang, derb, dicht und straff anliegend; die Unterwolle soll nicht
aus dem Deckhaar hervortreten. An den Hinterläufen ist die Behaarung
etwas länger |
| Farbe: |
Schwarz mit gut abgegrenzten Abzeichen (Brand) von satter,
rotbrauner Färbung an Backen, Fang, Halsunterseite, Brust und Läufen
sowie über den Augen und unter der Rutenwurzel |
| Pflege: |
täglich Pflege des Fells |
| Futterbedarf: |
großer Futterbedarf |
| Platzbedarf |
sehr viel Platzbedarf |
| Auslauf: |
viel Auslauf ist nötig. |
| Charakter: |
ein mutiger und treuer Hund, der konsequente Erziehung
braucht und in fachmännische Hände gehört. |
| Züchter: |
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| Links: |
http://www.adrk.de |
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