Mittelschnauzer
| Beschreibung: |
Der Mittelschnauzer ist der älteste der drei Schnauzertypen
(Mittelschnauzer, Riesenschnauzer, Zwergschnauzer), und ist mindestens 500
Jahre alt. Man vermutet, dass er aus Treibhunden hervorgegangen ist. |
| Größe: |
| Rüde/Hündin: |
45 bis 50 cm |
| Gewicht: |
14 bis 20 kg |
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| Körper |
Der Mittelschnauzer hat einen quadratischen Bau, wobei die
Widerristhöhe etwa der Rumpflänge entspricht. Vom Widerrist fällt die
obere Profillinie leicht nach hinten ab. Der Widerrist selbst bildet die
höchste Stelle der Oberlinie. Der Rücken ist kräftig, kurz und stramm.
Die Lenden kurz, kräftig und tief, wobei der Abstand vom letzen
Rippenbogen bis zur Hüfte kurz ist, damit der Hund kompakt wirkt. Die
Kruppe verläuft in einer leichten Rundung, die in den Rutenansatz
übergeht. Die Rute ist dabei naturbelassen.
Die Brust ist mäßig breit, im Querschnitt oval und reicht bis zu den
Ellenbogen. Die Vorbrust ist durch die Brustbeinspitze markant
ausgebildet. Die Flanken sind nicht übermäßig aufgezogen und bilden mit
der Unterseite des Brustkorbes eine schön geschwungene Linie. |
| Kopf |
Die Gesamtlänge des Kopfes (Nasenspitze bis
Hinterhauptbein) entspricht der Hälfte der Rückenlänge.
Der Schädel ist kräftig und langgestreckt, ohne stark hervortretendes
Hinterhauptbein. Die Stirn ist flach und verläuft faltenlos und parallel
zum Nasenrücken. Das Stop erscheint durch die Brauen deutlich
ausgeprägt.
Die Nasenkuppe ist gut ausgebildet mit großen Öffnungen und stets
schwarz. Der Fang endet in einem stumpfen Keil. Der Nasenrücken ist
gerade. Die Lefzen sind schwarz, fest und glatt an den Kiefern anliegend.
Die Lefzenwinkel sind geschlossen. Der Ober- und Unterkiefer ist kräftig
und steht in einem Schwerengebiss, das kräftig entwickelt, vollständig,
gut schließend und rein weiß sein soll. Die Kaumuskulatur ist kräftig
entwickelt, doch darf nicht durch eine stark ausgebildete Backenbildung
die rechteckige Kopfform stören.
Die Augen sind mittelgroß, oval, nach vorne gerichtet, dunkel mit
lebhaftem Ausdruck. Die Lider müssen gut anliegen.
Bei den Ohren handelt es sich um Klappohren, die hoch angesetzt und
v-förmig sind. Die Ohrinnenkanten soll an den Wangen anliegend und gleichmäßig
getragen nach vorn in Richtung Schläfe gedreht sein. Die parallele
Faltung soll den Oberkopf nicht überragen. |
| Hals |
Der starke muskulöse Nacken ist erhaben gewölbt. Der Hals
geht harmonisch in den Widerrist über. Kräftig aufgesetzt, schlank und
edel geschwungen soll er zur Wucht des Hundes passen. Die Kehlhaut liegt
straff und faltenlos an. |
| Gliedmassen |
Die Vorderläufe sind von vorne gesehen, stämmig, gerade
und nicht eng gestellt. Die Unterarme stehen, seitlich gesehen, gerade.
Das Schulterblatt liegt fest dem Brustkorb an, ist beiderseits der
Schulterblattgräte gut bemuskelt und überragt oben die Dornfortsätze
der Brustwirbel. Möglichst schräg und gut zurückgelagert, beträgt der
Winkel zur Waagrechten ca. 50°
Der kräftige und mukulöse Oberarm liegt gut am Rumpf an in einem Winkel
zum Schulterblatt von ca. 95° bis 105°.
Auch die Ellenbogen sind gut anliegend und dürfen sich weder aus- noch
einwärts drehen. Der Unterarm ist von allen Seiten gesehen völlig
gerade, kräftig entwickelt und gut bemuskelt.
Die Vorderfusswurzelgelenke sind kräftig, stabil und heben sich nur
unwesentlich von der Struktur des Unterarm ab. Der Vordermittelfuß ist
von vorne gesehen senkrecht und von der Seite betrachtet leicht schräg
zum Boden stehend, kräftig und leicht federnd. Die Vorderpfoten sind kurz
und rund, die Zehen eng aneinanderliegend und gewölbt, mit kurzen dunklen
Nägeln und derben Ballen.
Die Hinterhand ist von der Seite gesehen schräg gestellt, von hinten
gesehen parallel verlaufend, nicht eng gestellt. Der Oberschenkel ist mäßig
lang, breit und kräftig bemuskelt. Das Knie ist weder ein- noch auswärts
gedreht. Der Unterschenkel ist lang und kräftig, sehnig, in ein
kraftvolles Sprunggelenk übergehend. Das Sprunggelenk ist ausgeprägt
gewinkelt, kräftig, stabil, weder nach innen noch nach außen gerichtet.
Der Hintermittelfuß ist kurz und senkrecht zum Boden stehend. Die Zehen
der Hinterpfote sind kurz gewölbt und eng aneinanderliegend. Die Nägel
kurz und schwarz. |
| Gang |
Der Gang ist elastisch, elegant, wendig, frei und
raumgreifend. Die Vorderläufe schwingen möglichst weit vor, die
Hinterhand gibt - weit ausgreifend und federnd - die erforderliche
Schubkraft. Der Vorderlauf der einen und der Hinterlauf der anderen Seite
werden zugleich nach vorne geführt. Rücken, Bänder und Gelenke sind
fest. |
| Fell: |
Das Haar soll drahtig hart und dicht sein. Es besteht aus
einer dichten Unterwolle und dem keineswegs zu kurzen, harten, dem Körper
gut anliegenden Deckhaar. Das Deckhaar ist rau weder struppig noch
gewellt. Das Haar an den Läufen neigt dazu, nicht ganz so hart zu sein.
An der Stirn und den Ohren ist es kurz. Als typisches Kennzechen bildet es
am Fang den nicht zu weichen Bart und die buscheigen Brauen, die die Augen
leicht überschatten. |
| Farbe: |
 | rein schwarz mit schwarzer Unterwolle |
 | Pfeffersalz
Für pfeffersalzfarbig gilt als Zuchtziel eine mittlere Tönung mit gleichmäßig
verteilter, gut pigmentierter Pfefferung und grauer Unterwolle.
Zugelassen sind die Farbnuancen vom dunklen eisengrau bis zum
silbergrau. Alle Farbenspiele müssen eine den Ausdruck
unterstreichende dunkle Maske aufweisen, die sich harmonisch dem
jeweiligen Farbschlag anpassen soll. Deutlich helle Abzeichen am Kopf,
auf der Brust und an den Läufen sind unerwünscht. |
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| Pflege: |
Das Fell muss regelmäßig getrimmt werden |
| Futterbedarf: |
mittel |
| Platzbedarf |
mittel |
| Auslauf: |
viel Auslauf |
| Charakter: |
lebhaft und doch ruhig, kinderlieb, gutartig, wachsam (doch
kein Kläffer), klug, ausbildungsfähig, mutig, ausdauernd und
widerstandsfähig gegen Witterung und Krankheit. |
| Züchter: |

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| Links: |
http://www.psk-pinscher-schnauzer.de |
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