| Beschreibung: |
Wahrscheinlich kamen diese Hirtenhunde mit
viehzuchttreibende Nomadenvölker währende ihrer Wanderung von Ostasien
nach Europa. Durch Zuchtauswahl entstanden zottelige Hunde, die gegen die
Witterungen aber auch gegen Schlangenbissen geschützt waren. Besonders
wichtig war auch der Charakter. Diese Hunde durften nicht zum Streunen,
Raufen oder Wildern neigen. Sie mussten intelligent sein und ihrem
Besitzer Helfer und Freund sein.
Heute beeindruckt der Bergamasker Hirtenhund nicht nur in seiner
Eigenschaft als Hirtenhund, sondern auch als Polizei- und Wachhund.
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| Größe: |
| Hündinnen: |
54 bis 58 cm (26 bis 32 kg) |
| Rüden : |
58 bis 62 cm (32 bis 38 kg) |
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| Körperbau |
Der Bergamasker Hirtenhund ist ein Hund von mittlerer Größe,
rustikalem Äußeren und üppiger Behaarung in allen Bereichen des Körpers.
Kräftig gebaut, aber sehr gut proportioniert. Sein Rumpf ist quadratisch.
Seine Erscheinung ist harmonisch in Bezug auf das Format, sowie das Profil |
| Kopf |
Der Kopf ist groß, jedoch nie plump. Die Haut darf
nicht schlaff sein (Keine hängenden Augenlider und Lefzen). Die Nase und
die Lefzen müssen schwarz pigmentiert sein. Korrekt schließendes
Scherengebiss. |
| Augen |
Die Augen sind braun, mehr oder weniger dunkel, je nach
Fellfarbe des Hundes. Je dunkler, desto besser. |
| Ohren |
Die Ohren sind dünn und werden hängend getragen. Die Länge
der Ohren soll die Hälfte der Kopflänge nicht überschreiten. |
| Rute |
In Ruhe herabhängend, bei freudiger Erregung
sichelartig hochgeschwungen, jedoch nicht über den Rücken gerollt. Mit
üppigem und leicht gewelltem "Ziegenhaar" bedeckt. Sie reicht
bis zum Sprunggelenk. Eine kürzere Rute soll einer längeren vorgezogen
werden. |
| Fell: |
Dieses besteht aus Deckhaar, Unterhaar und Wolle. Letztere besonders an den hinteren Körperpartien. Die Wolle wächst mit zunehmendem Alter und ermöglicht so die Bildung von Zotteln. Diese bestehen also aus Haar und Wolle, ineinander gemischt und zusammen verfilzt. Ihre Länge nimmt zu, je älter der Hund wird. An Ausstellungen sind nur Bergamasker mit dem urtümlichen Zottelfell zugelassen, da dieses wollige Fell ein typisches
Rassemerkmal des Bergamasker Hirtenhundes darstellt. |
| Farbe: |
 | Grau in allen Schattierungen |
 | Grau/schwarz gefleckt |
 | Schwarz |
 | Hellgrau (Mit Anflug von rötlichbraun oder isabelle) |
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| Gang: |
Ausgezeichneter und ausdauernder Traber. Passgang ist nicht
erlaubt. |
| Pflege: |
Eine aufwendige Fellpflege ist nötig. Der Junghund darf
nicht gebürstet oder gekämmt werden. Später wird mehrmals wöchentlich die Schnauze mit einem Holz- oder Metallkamm durchgekämmt.
Ebenso wird der Hund von der Schnauze bis hinter die Schulterblätter gekämmt; |
| Futterbedarf: |
normaler Futterbedarf |
| Platzbedarf |
normaler Platzbedarf |
| Auslauf: |
sehr viel Auslauf nötig |
| Charakter: |
Intelligenter, ausgeglichener, zuverlässiger, treuer, wachsamer,
mutiger und kinderfreundlicher Hund |
| Züchter: |
Sie züchten diese Rasse und wollen hier kostenlos eingetragen
werden? Dann benutzen Sie bitte unser Formular. :-)
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| Links: |
http://www.bergamaskerhunde.ch |