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Bedlington Terrier

 nach Martha Heine

Beschreibung: Dieser Hund wurde früher zur Otter-Jagd verwendet. Vor allem bei Wilderern war er in Großbritannien im vergangenen Jahrhundert beliebt. Es wird vermutet, dass er von Greyhounds oder Whippets abstammt. Heute ist er ausschließlich Haushund.
Größe:
Rüde und Hündin ca 39 bis 43 cm (ca 10 kg)
Kopf und Schädel: Der Kopf ist schmal, dabei tief und gerundet sein. Ist das Jochbein des Bedlington langgestreckt und  wenig ausgeprägt, ist auch der Schädel schmal; ist das Jochbein gebogen, ist der Schädel nicht nur kurz, sondern auch breit. Der Oberkopf, ist von vorn betrachtet, gerundet. Der Schädel verläuft vom Hinterhauptbein bis zur Nasenspitze in einer geraden Linie, ohne Stop. Das Vorgesicht darf niemals spitz sein, der  Kieferbogen muss eine angemessene Breite haben. Die Partie unterhalb der Augen sollte gut ausgefüllt sein und dort nicht abfallen. Nasenspitze, Auge und vorderer Ohransatz liegen in einer Linie, das Auge zwischen Nase und Ohr etwa in der Mitte. Die Lippen schließen fest . Die Nase ist groß und deutlich abgegrenzt sein. Zulässig ist nur ein Scherengebiss
Augen: Die Augen sind klein und wirken dreieckig. Sie sind gut eingesetzt und frei von dunkler Umrandung. Zudem stehen sie nicht zu weit voneinander und stehen nicht vor.
Augenfarbe: Die blauen Bedlingtons sollen dunkle Augen haben, die Augen der blue and tanfarbenen haben einen helleren Bernsteinschimmer. Liver und sandfarbene können einen helleren Braunton aufweisen. 
Ohren: Das Ohr ist von mäßiger Größe und steht in guter Proportion zum Kopf. Dabei hat es die Form eines langgestreckten Dreiecks. Der Ohransatz ist gebogen und die Spitze abgerundet. Die Ohrvorderkante ist um einiges kürzer als die Hinterkante. In seiner Länge sollte das Ohr ohne Franse etwa bis zum Mundwinkel reichen. Dass es mit kurzem, feinem Haar bedeckt sein soll, erfordert entsprechendes Trimming, ebenso die Franse.
Hals: Der Hals hebt sich gut aus den Schultern hervor und beanspruchen an seiner Basis viel Fläche . Die Übergänge zu Kopf und Körper sind fließend. 
Vorhand: Die Vorderläufe sind gerade und gut unter dem Widerrist stehend. Voraussetzung sind eine korrekte Winkelung der Vorhand, ein langes, schräges Schulterblatt und ein schräger Oberarm. Die Vorderläufe stehen oben weiter auseinander als am Boden. Die korrekte Bedlington-Front bildet ein V; diese Stellung im Stand und in der Bewegung ist völlig konträr zu allen anderen Terrierrassen. Der Vordermittelfuß hat eine leichte, aber deutlich erkennbare Schrägung nach vorne ( etwas mehr als 10 °), darf aber niemals schwächlich wirken oder durchgetreten sein. Fehlerhaft sind breite und lose Fronten mit ausdrehenden Ellenbogen. 
Körper: Der Brustkorb ist seitlich flach aufgerippt. Eine entsprechende Länge des Brustkorbes mit weit nach hinten reichenden Rippen ist ebenfalls wünschenswert. Die Rippen treten gut gewölbt seitlich aus der Wirbelsäule hervor und verlaufen dann flach zum Brustbein hin. Der Brustkorb soll bis zu den Ellenbogen hinunterreichen. 
Der Rücken soll einen natürlichen Bogen haben, der durch die deutlich aufgezogene untere Linie zustande kommt. Steil abfallende Kruppen sind hochgradig fehlerhaft und gehen immer mit einer untergestellten Hinterhand einher. Der Bedlington ist stets etwas länger als hoch.
Hinterhand: Die Hinterläufe erscheinen länger als die Vorderläufe. Sie sind besonders muskulös und weisen tief über dem Boden stehende Sprunggelenke auf. Für eine richtige Stellung der Hinterhand ist eine sehr gute Winkelung der Kniegelenke mit maßgebend.
Ein Bedlington mit einer korrekten Hinterhand steht mit den Sprunggelenken deutlich hinter dem Körper. Steht man hinter dem Hund, sollten die Vorderläufe zwischen den Hinterläufen deutlich zu sehen sein.
Pfoten: Eine ganz besonderes Merkmal das ein guter Bedlington aufweisen muss, sind lange Hasenpfoten, die auf dicken, geschlossenen Ballen stehen. Die Grundlage für die typische Pfotenstellung bildet der schräg gestellte Vordermittelfuß, ebenso hat der Hintermittelfuß eine entsprechende Länge. Weiße Krallen sind bei dieser Rasse kein Fehler, obwohl schwarze Krallen (bei blauen und blue and tan-farbenen Bedlingtons) optisch besser wirken. Starke Ballenrisse mit Hyperkeratosen (=Wucherungen, die man als "corny feet"bezeichnet) waren lange Zeit innerhalb der Rasse weit verbreitet. Diese Erkrankung ist erblich und heute dank geschickter Zuchtauslese weitgehend verschwunden. 
Rute: Die Rute ist tief angesetzt und soll sowohl im Stand als auch in der Bewegung in einem leichten Bogen anmutig getragen werden. 
Gangart/Bewegung: Im normalen Bewegungsablauf sollte ein Bedlington sich raumgreifend vorwärts bewegen , d.h. mit der Vorhand weit ausgreifen und einen entsprechenden Schub aus der Hinterhand haben. Die Standardformulierung: "Bewegung sehr charakteristisch, etwas geziert, leicht und federnd" resultiert aus dem rassespezifischen Körperbau, den langen Hasenpfoten und nicht zuletzt aus dem langen schrägen Mittelfuß. 
Haarkleid: Der Bedlington Terrier hat dichtes und festes Haar, das besonders auf dem Rücken und an den Seiten mit Grannen durchsetzt ist. Es muss in seiner Textur kräftig genug sein, um vom Körper abzustehen, darf aber nicht drahtig sein. Hauptsächlich an Schopf und Vorgesicht soll es zum Drall neigen. Das korrekte Haar bildet eine Drehung, die aufgerichteten Korkenzieherspitzen sehr ähnlich ist. Es fällt auf, dass die gewünschten Grannen im Standard keine Erwähnung finden. In alten britischen Standards von 1904 und 1927 wird hartes Haar mit weicher Unterwolle erwähnt. Der amerikanische Standard verlangt eine Mischung aus hartem und weichem Haar. Anzustreben ist auf dem Körper ein Grannen-Anteil von 1/3, bei einem 2/3 Anteil weichen Haares. 
Farbe: liver mit tan und sandy mit tan, blau.

Besonders erwähnenswert ist, dass die blaue Farbe bei den Bedlingtons dominant vererbt wird, alle anderen Farben sind rezessiv. Zudem kommt es bei dieser Hunderasse zu starken Farbschwankungen, die nicht nur jahreszeitlich bedingt, sondern bei Hündinnen auch zyklusabhängig sind.

Pflege:  
Futterbedarf: geringer Futterbedarf
Platzbedarf geringer Platzbedarf
Auslauf: mittlerer Bewegungsdrang
Charakter: Ein liebenswerter, immer vergnügter, leicht zu erziehender Hund, der fast nie bellt.
Züchter:
bulletBedlington-Terrier vom Orkelsfelsen
E-Mail orkelsfelsen@t-online.de
bulletBedlington Terrier "Arc-en-ciel" -
E-Mail ninablaeser@hotmail.com
bulletBedlington Terrier vom Idyll
E-Mail bedlinton@dog-idyll.de
bulletBedlingtonterrier vom Zigeunerwald
E-Mail fischer.weeze@freenet.de

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Links www.bedlington-terrier.de
 
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