| Beschreibung: |
Diese Rasse gehört zu den japanischen nordischen
Hunderassen. Knochenrestliche Funde weisen in Japan bereist auf den Hund
als Haustier in der Keramikzeit hin. Die Tiere waren nicht größer als
heutige kleine bis mittelgroße Rassen. Vor etwa 2000 Jahren kamen dann
andere Volksstämme mit ihren Hunden nach Japan. Es entstanden die
Mischrassen, die wahrscheinlich die ursprünglichen Formen der heutigen
japanischen Hunde bildeten. Darstellungen aus dieser Zeit zeigen Hunde mit
aufgerichteten Ohren und eingerollter Rute. In Nordjapan wurden die
größten Hundeknochen aus dieser Zeit gefunden. In der Folgezeit kam es
im Verlauf des beginnenden Handels mit China und Korea zu weiteren
Vermischungen der japanischen Rassen mit denen des Kontinents (aus Kleines
Informationsheft des Deutschen Club für nordische Hunde).
Ursprünglich wurde der Aktia Inu als Jagdhund für Rot- und Schwarzwild einsetzt
und griff sogar den Schwarzbären der Insel Hokkaido an. Besonders gerne
wurde er von der Kriegerkaste der Samurai als Begleiter gewählt. In der
Feudalzeit wurde er dann 300 Jahre lang als Kampfhund eingesetzt, wo er
dann fast ausstarb. Als die Kämpfe 1976 verboten wurden, wurde der Akita
Inu zum Nationalhund Japans erklärt, wo er noch bis heute unter
Naturschutz steht. Heute findet er als Blinden- Rettungs- Minen-,
Schlittenhund, aber auch als Schutz- und Wachhund seinen Einsatz.
Der Akita Inu muß drei typische Charaktereigenschaften haben:
Schlichtheit, Energie (Mut und Geduld) und Gutartigkeit (Gehorsamkeit und
Klugheit) |
| Größe: |
| Rüde: |
64 - 70 cm |
| Hündin: |
58 - 64 cm |
| Gewicht |
40 - 50 kg |
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| Kopf |
Das Gesicht ist ein
ungleichmäßiges Achteck mit relativ großer flacher und breiten Stirn und relativ
großen Wangen. Die Rasse hat einen mittelschrägen aber ausgeprägten Stop,
geradlinige Nasenrücken, mittellange Schnauze, die von vorne gesehen eine
Gerade bildet. Der Fang ist stark. Im kräftigen Kiefer ist ein Zangengebiss |
| Augen |
Die dunklen Augen sind schräggestellt nicht sehr groß und
mandelförmig. |
| Ohren |
Die kleinen dreieckigen Ohren sind leicht nach vorne
geneigt |
| Hals |
massig und gut bemuskelt |
| Körper |
breite, tiefe Brust; gerader Rücken, muskulöse Lenden;
gewölbte Rippen |
| Rute |
buschig, hoch über dem Rücken ringförmig eingerollt
getragen |
| Gliedmaßen |
vordere mit geraden Unterarmen und dicht anliegenden
Ellbogen; hintere gerade und knochig, mit langen Oberschenkeln und steiler
Winkelung der Sprunggelenke |
| Pfoten |
breit; harte Ballen |
| Fell: |
Stockhaar, mit feiner dichter Unterwolle |
| Farbe: |
alle Farben sind erlaubt |
| Pflege: |
Das Fell ist leicht zu pflegen |
| Futterbedarf: |
mittlerer Futterbedarf |
| Platzbedarf |
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| Auslauf: |
viel Auslauf ist nötig |
| Charakter: |
ausdauernd, wachsam, flink, zäh, tapfer, dem Herrn treu
ergeben |
| Züchter: |
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